
Geschichte der Lingualbehandlung
Datum: Saturday, 08.June. @ 22:17:37 CEST Thema: Unsichtbare Kieferorthopdie
Der kalifornische Kieferorthopäde Dr. Craven Kurz war der Arzt, der die ersten Patienten mit der unsichtbaren Apparatur behandelte. Das Interesse an dieser damals neuen Behandlungsmethode war sehr groß. Eine kalifornische Firma namens Ormco, die die neuen Brackets produzierte, rief eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus mehreren Ärzten ins Leben, um die Lingualtechnik weiter zu entwickeln und eigene Brackets herzustellen.
Unabhängig davon entwickelte der Japaner K. Fujita in Fernost ein selbstständiges Bracketsystem.
Die stürmischen Anfänge der Lingualbehandlung waren von Euphorie, Begeisterung und die für ein neues Verfahren nun mal auch wichtigen Anfängerfehlern gekennzeichnet. Diese Anfänge sind mittlerweile vorbei.
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Dr. Bob Smith zählte ebenfalls zu den Pionieren der Lingualtechnik |
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Auch Dr. Gorman war von Anfang an mit dabei. |
Die "handwerkliche" Konsolidierung hat sich inzwischen durchgesetzt. Neue Materialien, neue Verfahrenstechniken neue Brackets sowie neue Techniken wurden zur Platzierung der Brackets sowie zur maschinellen Biegung entwickelt.
Mitte der 90er Jahre entwickelten sich weltweit Gesellschaften für linguale Orthodontie. Drs. Didier Fillion, Kyoto Takemoto, Mario E. Paz, Guiseppe Scuzzo, Paul-Georg Jost Brinkmann und der deutsche Kieferorthopäde Dirk Wiechmann waren u.a. diejenigen, die die Lingualtechnik bedeutend weiter entwickelten. Heute ist der Behandlungserfolg der konventionellen labialen Behandlung ebenbürtig.
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