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Die Ärzte bedienten sich der Erkenntnisse der klassischen Behandlung und rechneten die Kräfteverhältnisse "von aussen nach innen um". Ergebniss war eine Arbeit "über die Anwendung biomechanischer Prinzipien in der lingualen Orthodontie" mit dem Titel "Biomechanische Betrachtung des Bowing-Effektes und Möglichkeiten zu dessen Vermeidung".
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Für die beste Arbeit die Urkunde!
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Beim 5. Weltkongress der "European Society of Lingual Orthodontics" im Juni 2002 in Berlin erhielt diese Arbeit nun ihre Anerkennung: Herr Dr. Iferrt bekam für die seit 1996 forschende Gruppe nun die Urkunde überreicht. "Er werte es als Bestätigung und Anerkennung" kommentierte Dr. Ifert diese Auszeichnung.
Seit diesem Jahr gehört der Thüringer Kieferorthopäde Dr. Falk Ifert nun auch zum Kreise der Lingualen Kieferorthopäden, die das Internet-Patientenportal GUT-LACHEN betreiben.
Sicherlich eine Bereicherung für das Portal und alle informationshungrigen Nutzer.
Die Forschergruppe arbeitet bereits wieder an neuen Studien z.B. über die "Dreidimensionale Erfassung des Gesichtsweichgewebes", ein Lasertechnikverfahren, mit dem ein Gesicht in ca. 20 Sekunden vermessen werden kann. "Muskelbewegung und das Gebiss hängen zusammen", erklärt Dr. Ifert, der ganzheitliche Ansatz zähle zu den Punkten, die in den vergangenen 10 Jahren "sehr viel Bewegung in die Kieferorthopädie gebracht haben".
Habe ein Patient eine muskuläre Störung, die die Kieferstellung beeinflusst, müsse beides behandelt werden. Nur so kann unter Umständen der Erfolg der Zahnspange gesichert werden. Oder die Zähne bewegen sich nach der anderthalb- bis zweijährigen Behandlung wieder in die alte Stellung zurück. Umgekehrt ist für Dr. Ifert "eine Behandlung nach einem Bandscheibenvorfall, bei der nicht auch nach den Zähnen geschaut wird, nur eine halbe Sache."
Da Dr. Ifert nun zum Portalteam GUT-LACHEN gehört, werden wir hier sicherlich noch von vielen weiteren Erkenntnissen berichten können.
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